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Herzlich Willkommen Gast!
Informationen zu Ayurveda Informationen zu Ayurveda

Liebe Leser,

ich freue mich über Ihr Interesse an ayurvedischen Produkten.

Der Ayurveda ist die älteste uns bekannte Heilwissenschaft, die vor etwa 5000 Jahren in Indien und Sri Lanka entwickelt wurde. Sehr lange nur mündlich überliefert, wurde sie schließlich in den Veden niedergeschrieben.

In der Legende heißt es, daß die alten Weisen, die "Rishis" in ihrer meditativen Schau das Wissen vom gesunden, glücklichen und langen Leben direkt von Brahman oder von Gott, dem Höchsten, übermittelt bekamen.

Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda:

"Ayus" - das Leben, "Veda" - vollständiges Wissen

Für mich ist der Ayurveda ein faszinierendes und interessantes Beschäftigungsfeld, das durch seine Sanftheit und Tiefe besticht.

Am Besten ist es, Sie machen selber Ihre Erfahrungen mit diesen einzigartigen Produkten, wobei ich Ihnen viel Spaß wünsche

Ihre
Uta Creutznacher

 


 

Was ist Ayurveda?

 

Ayurveda, "die Wissenschaft vom langen Leben", stammt aus der uralten vedischen Hochkultur Indiens.
Es handelt sich um das älteste, uns bekannte medizinische System der Welt. Eingebunden in die Beobachtungen des Menschen, der Elemente, der Jahreszeiten, der Wirkungsweise der Pflanzen und der Natur hat der Ayurveda eine großartige, komplexe Behandlungs- und letzlich Lebensweise für den Menschen entwickelt, die in ihrem ganzheitlichen körperlichen und philosophischen Ansatz vielen symptomatisch orientierten westlichen Behandlungsmethoden an Wirkung weit überlegen ist.
Der Mensch im Einklang mit der Natur und dem Kosmos ist das Ziel jeder ayurvedischen Handlung.


Einen Schlüssel zum Verständnis des Ayurveda bieten die 3 Doshas: Man unterscheidet drei grundlegende Funktionsprinzipien, aus denen sich die gesamte Schöpfung zusammensetzt und die
somit auch in jedem Menschen wirken. Für Gesundheit und Wohlbefinden ist es nötig,
daß sich die Doshas im individuellen Gleichgewicht befinden:

Nach Auffassung des Ayurveda setzt sich die gesamt Schöpfung aus fünf Grundelementen zusammen:

· Raum
· Luft
· Wasser
· Feuer
· Erde

Diese 5 Elemente treten einerseits als konkrete Erscheinungsweisen Feuer, Wasser usw. auf. Daneben stehen sie für bestimmte Prinzipien oder Wirkungsweisen oder auch Energien, die sowohl im Kosmos, in den Jahreszeiten, in den Tageszeiten und auch im menschlichen Körper ihren Ausdruck finden. Im menschlichen Körper manifestieren sich eben diese fünf Grundelemente als Grundprinzipien oder Lebensenergien, die als „doshas" bezeichnet werden und die alle biologischen und psychologischen Funktionen des Körpers, des Geistes und des Bewußtseins regeln. „Dosha" heißt soviel wie das, „was die Fähigkeit hat, sich zu verändern" - sowohl zum Guten als auch zum Schlechten,
wenn wir ins Ungleichgewicht geraten.

Nach diesem Prinzip werden im Ayurveda die Menschen - sehr vereinfacht dargestellt - in die drei Grundkonstitutionstypen Kapha, Pitta und Vata eingeteilt. Mit Konstitution ist nicht nur die körperliche Erscheinung des Menschen gemeint, sondern das „Wesen des Menschen" schlechthin.
Im Folgenden werden die drei „doshas" kurz beschrieben, so daß es Ihnen möglich ist, Ihr eigenes vorherrschendes „dosha" zu ermitteln.

Das „dosha" Vata repräsentiert die Elemente Luft und Raum. Es ist das Bewegungsprinzip. Vata-Menschen erkennt man an ihrem leichten, zarten Körperbau und ihrem geringen Gewicht. Vata nimmt von Haus aus schwer zu, verliert Gewicht aber relativ leicht. Vata-Typen haben eine schnelle Auffassungsgabe, sind leicht begeisterungsfähig, handeln rasch und neigen zu Vergeßlichkeit. Sie reden gerne, oft sehr rasch und oft zu viel. Vata-Menschen sind fröhlich, schnell und sprachgewandt. Bei erhöhtem Vata, also im Ungleichgewicht, neigt der Vata-Typus zu Ungeduld, ist sprung- und wechselhaft, leidet oft unter Schlafstörungen und neigt zu Verstopfung. Dem Vata-Menschen ist meist kalt. Er hat kalte Hände und Füße und er neigt zu trockener Haut und trockenen Haaren.

Das „dosha" Pitta repräsentiert das Element Feuer oder Hitze und Wasser. Es ist das Prinzip der Umwandlung. Pitta Menschen haben einen starken Drang nach körperlicher Betätigung, sie sind aktiv, außer bei Hitze; die mögen sie nicht. Der Pitta-Typus ist von mittlerer  Statur, hat einen muskulösen Körperbau, hat eine lebendige Ausstrahlung und eine geschmeidige Haut. Er ist sehr entscheidungsfreudig und durchsetzungsfähig, hat einen wachen Geist und ein gutes Gedächtnis.  Bei unausgeglichenem Pitta neigt er dazu hitzig zu werden. Der Pitta-Typus ist der klassische Hitzkopf, der gerne an die Decke geht. Erhöhtes Pitta führt zu Heißhunger, zu Kritiksucht, zu Magenproblemen. Hautunreinheiten oder generell Hautprobleme sind eine typische Pitta-Erscheinung, genauso wie Haarausfall oder frühes Ergrauen.

Das „dosha" Kapha repräsentiert die Elemente Erde und Wasser. Es ist das Strukturelement, das zuständig ist für den Zusammenhalt und die Stabilität im Körper. Es ist zuständig für Wachstum und Regenerierung, Kraft und für die Regulierung des Körpergewichtes. Kapha-Menschen sind von starker, kräftiger Statur, haben kräftige Muskeln und Gelenke und verfügen über eine gute Gesundheit. Im ausgeglichenen Zustand sind sie verträglich und nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen, sind geduldig und verläßlich. Erhöhtes Kapha führt leicht zu Übergewicht, zu Phlegmatismus. Im Ungleichgewicht wird der Kapha-Typ faul und störrisch und leidet häufig unter Depressionen. Kapha-Menschen neigen zu glatter, oft stumpfer, eher fettender Haut und Haaren.

 


 

Wie wähle ich das richtige Produkt?

 

Ermitteln Sie anhand der Tabelle Ihr vorherrschendes "dosha" Grundkonstitution: Achtung!
Diese Einflüsse können das Gleichgewicht stören:
Ausgleichende Aspekte:
VATA
Das Vata-Dosha besteht aus den Elementen Äther und Luft
· leichtem, zierlichem oder hochgewachsenem Körperbau
· trockenem Haar
· schnellem Reden
· schlechtem Gedächtnis
· schnellem Arbeitsstil
· nervöser und aufgeregter Reaktion bei Streß
· Leichtem unterbrochenem Schlaf
· unregelmäßigem Apetit
· Verstopfung
· Abneigung gegen Kälte
· Streß, Überanstrengung
· unregelmäßige Tagesroutine und Essenszeiten
· zu spät ins Bett gehen
· zuviel rohe, kalte, trockene und leichte Nahrung
· Kaffee, Schwarztee, Zigaretten, kohlensäurehaltige Getränke
· zu viel Fernsehen
· lange Fahrten und Reisen
· Kaltes, windiges Wetter (Herbst und Winter)
· Regelmäßigkeit (Tagesroutine, Essenszeiten)
· regelmäßige Entspannung und genügend Schlaf
· bei kaltem, windigem Wetter den Körper warm halten
· warme, nährende und nicht zu trockene Speisen
· die Geschmacksrichtungen süß, sauer und salzig
· Ölmassagen
· Vata Produkte (z.B. Vata Tee)
PITTA
Das Pitta-Dosha besteht aus dem Element Feuer (und etwas Wasser)
· mittelschwerem Körperbau
· blond bis rötlichem, früh grauem oder kahlem Haar
· weicher, empfindlicher Haut
· Redegewandtheit
· Zorn, Gereiztheit in Streßsituationen
· kurzem aber tiefem Schlaf
· starkem Appetit
· häufigem Stuhlgang
· Abneigung gegen heiße Witterung
· Ärger, Leidenschaft
· übermäßige geistige Aktivität denken und sprechen
· übermäßige körperliche Aktivität
· extrem heiße, scharfe, saure und salzige Speisen
· Alkohol, Tabak, Schwarztee, Kaffee, Knoblauch
· laute, aggresive Musik
· Hitze, zuviel direkte Sonne (Sommer)
· Mäßigung (nicht überarbeiten)
· genügend Freizeit
· schwimmen
· vermeiden von Hitze
· die Geschmacksrichtungen süß, bitter und herb
· Ghee
· Pitta Produkte (z.B. Pitta-Tee, Pitta Churna, etc.)
KAPHA
Das Kapha-Dosha besteht aus Elementen Erde und Wasser
· schwerem, kräftigem Körperbau
· kräftigem, fettigem Haar
· fettiger, weicher, glatter Haut
· sanfter, klarer und langsamer Rede
· Ruhe, selbst in Streßsituationen
· gutem Langzeitgedächtnis
· langem und tiefem Schlaf
· schwachem Appetit
· regelmäßigem Stuhlgang
· Abneigung gegen naß-kalte Witterung
· zu wenig körperliche und geistige Aktivität
· tagsüber schlafen
· zu viel schwere, fette und kalte Speisen
· die Geschmacksrichtungen süß, sauer und salzig
· Frühjahrszeit, feucht-kalte Witterung
· sportliche Aktivität, Anregung
· frühes Aufstehen
· warme, leichte und trockene Speisen
· die Geschmacksrichtungen scharf, bitter und herb
· entschlacken im Frühjahr
· Trockenmassage mit Seidenhandschuhen (Grashan)
· Ghee
· Kapha Produkte (z.B. Kapha tee, Kapha churna, etc.)

 


 

Das Ayurvedische Tagesritual

 

Beginnen Sie den Tag am morgen mit dem ayurvedischen Tagesritual, in dem Sie alle Ihre Sinnesorgane reinigen. Durch die Sinnesorgane nehmen wir die Welt auf und kommunizieren mit ihr. Ansammlungen oder Trübungen in unseren Sinnesorganen können auf Dauer Auslöser für körperliche Beschwerden sein.

Nehmen Sie sich die Zeit für das Tagesritual am Morgen und es wird ihrer Lebenszeit am Ende dazugefügt werden.

Wenn Sie auf Grund Ihrer zeitlichen Belastung nicht jeden Morgen für das Ayurvedischen Tagesritual Zeit haben, so versuchen Sie es wenigstens zweimal pro Woche durchzuführen. Sie werden merken, wie gut Sie sich danach fühlen!


 

1. Ölmassage am ganzen Körper: 

15-30 Minuten einwirken lassen. Pflegt und reinigt die Haut, macht sie geschmeidig und stärkt ihre Abwehkräfte. Entschlackt und nährt das Unterhautgewebe. Wirkt harmonisierend auf Muskeltonus und Nervensystem. Massieren Sie auch die Fußsohle. 

2. Ölmassage auf der Kopfhaut:

15-30 Minuten einwirken lassen. Stärkt die Haare und den Haarwuchs. Wirkt beruhigend auf das Nervensystem, auf Augen, Nase und Ohren. 

3. Reinigung des Mundes: 

Reinigung der Zähne mit Zahnpulver oder Zahncreme. Sie soll aus Pflanzen bestehen, die herben, scharfen und bitteren Geschmack haben. Süße Zahncremes wie beispielsweise Erdbeerzahncreme ist schlecht für die Zähne, da der Geschmack süß ungünstig für das im Mund vorherrschende Prinzip Kapha ist. Herber, scharfer und bitterer Geschmack ist heilsam für Kapha. Eventuell Massage des Zahnfleisches mit Zahnpulver. Gurgeln mit kaltgepresstem Sesamöl. Reinigung der Zunge mit einem Zungenschaber von Schleim, was schlechtem Atem und üblem Geschmack vorbeugt.

4. Reinigung der Nase: 

Reinigung mit Nasenreflexöl, 2 Tropfen in jedes Nasenloch, tief einatmen und danach Nase putzen. Reinigt auch die Nebenhöhlen. 

5. Reinigung der Ohren:

Mit Sesamöl: 2-3 Tropfen in jedes Ohr. 

6. Duschen:

Nachdem Sie alle Sinnesorgane bis auf die Augen gereinigt haben, können Sie nun duschen. Kräuter-Shampoo zum Auswaschen des Öls auf den Haaren. Eventuell ein mildes Duschgel zum Reinigen des Körpers benutzen. Probieren Sie aber einfach mal aus, das Duschgel wegzulassen, das Öl einfach nur vom Körper abzustreifen. Ein Versuch lohnt sich!

7. Reinigung der Augen:

Erst nach dem Duschen erfolgt die Reinigung der Augen mit schwarzem Kajal. Augen sind der Sitz des Feuers (Pitta). Vermehrte Ablagerung von Schleim in den Augen kann zu Augenproblemen wie Glaucom oder Kattarakt führen. Kajal produziert Tränen und reinigt so die Augen. Kohlenstoff wirkt stark desinfizierend.

 

 

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